0511 924001815 · · · Sonja Riegamer, Heilpraktikerin · · · hallo@sonergie-praxis.de

Pflanzenheilkunde

In der modernen Phytotherapie, wie Pflanzenheilkunde auch genannt wird, vereint sich das über Zehntausende von Jahren überlieferte Wissen der Menschheit um die Heilkraft unserer Pflanzen. Heilpflanzenkunde gehört somit zu den wichtigsten Säulen der Naturheilkunde und wird mit so großen Namen der Geschichte wie Hildegard von Bingen, Sebastian Kneipp oder dem Naturarzt Paracelsus verbunden. Heilpflanzen wirken einerseits biochemisch und pharmakologisch über ihre (nachweisbaren) Inhaltsstoffe, andererseits können sie über ihre Signaturen und Charaktere in Resonanz mit den Wesensmerkmalen des Patienten gehen. Die Darreichungsformen pflanzlicher Heilmittel zeichnet eine große Vielfalt aus: Die ganze Pflanze (das Kraut) kann genutzt werden oder Teile davon wie Blüten, Blätter, Wurzeln, Samen oder Früchte, die in Form von Tees oder Säften, Ölen, Tinkturen, Wickeln, Auflagen oder als Fertigarzneien Verwendung finden. So genannte Urtinkturen – schonende, meist alkoholische Auszüge – erfassen das ganze Wesen („die Geistigkeit“) der Pflanze und können so eine ganzheitliche, die Psyche einbeziehende Wirkung entfalten.

Die Therapiemöglichkeiten der Pflanzenheilkunde sind nahezu grenzenlos. So gibt es wohl kaum ein körperliches oder seelisches Leiden, für das nicht mindestens ergänzend ein passendes pflanzliches Mittel zu finden wäre.

Bekannte Heilpflanzen (von oben links im Uhrzeigersinn): Große Brennnessel (Urtica dioica), Wilde Möhre (Daucus carota), Gemeiner Augentrost (Euphrasia rostkoviana), Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Fotos: pixabay (1), Riegamer (2-4)

* Bitte beachten Sie: Die hier vorgestellten Methoden werden in der Naturheilkunde mit positiven Erfahrungen angewandt, obgleich sie in der Schulmedizin umstritten sind oder abgelehnt werden und/oder als nicht wissenschaftlich bewiesen gelten.